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Wie werden Modellraketen angetrieben? Ein Querschnitt durch einen typischen Schwarzpulver-Motor für Modellraketen zeigt dessen verschiedene Stufen:
1. Düse
(Tonmaterial) Motoren für Modellraketen und Highpower-Raketen auf Feststoffbasis bestehen entweder aus Schwarzpulver (Typen A-E) oder aus Composit-Material (ab D). Im Highpower- und Amateurraketen-Bereich wird auch mit flüssigen und gasförmigen Antrieben gearbeitet, beispielsweise die Hybridmotoren von Hypertek oder AeroTech. Wo keine von einem Hersteller gefertigten Motoren, sondern Eigenkonstruktionen verwendet werden, spricht man von Experimentalraketenbau (vgl. auch Definitionen Raketenflug). Treibsätze sind, in der Regel, durch eine international gültige Codierung gekennzeichnet, z.B. A8-3. Der erste Buchstabe gibt den Gesamtimpuls in Newton-Sekunden (Ns) nach folgender Tabelle an:
Ein C-Motor ist also viermal so stark wie ein A-Motor oder doppelt so stark wie ein B. Die erste Ziffer zeigt den Durchschnittsschub in Newton. Ein A8-3 hat also 8 Newton Durchschnittsschub. Die zweite Ziffer zeigt, wie lange die Verzögerungsladung brennt, in diesem Fall 3 Sekunden. Modellraketen-Motoren sind durch industrielle Fertigung und amtliche Zulassungen sicher und können bei den entsprechenden Händlern erworben werden. Diese Seite ist Teil von / this
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